Etappe_17 Stuttgart – Göppingen – Bubesheim/Günzburg

Wetter: sommerlich heiß bis 33 Grad, leichter Wind aus Ost

Früh ging es heute wieder aus den Federn, denn um 06:30 h wurde gefrühstückt und um 07:15 h wurden wir wieder von Böblingen nach Stuttgart geshuttelt, wo unsere Räder abgestellt waren.

Abschließend an den Landesverband in Baden – Württemberg: ganz hervorragend organisiert, es hat an nichts gefehlt – ihr seid unschlagbar !

Heute schloss sich uns auch Thorsten Grimm von der DPolG Bayern an, der bis nach Lenggries/Fall mitfahren wird.

Von der Landesgeschäftsstelle begaben wir uns dann durch den Berufsverkehr ( ich glaube, Stuttgart 21 wird es nie geben ) in Richtung des Neckar und fuhren durch den wunderschönen Schloßpark weiter auf dem Neckarradweg ( teilweise ) bis nach Göppingen.

In Esslingen überzeugte unsere Aktion einmal mehr einen Bürger, der spontan eine Spende in unsere stilisierte Getränkeflasche stopfte. Danke !

Pünktlich zum Mittagessen trafen wir bei der Bereitschaftspolizei “Einsatz“ Baden-Württemberg in Göppingen ein. Dort wurden wir von Jürgen Engel (Kreisverbandsvorsitzender der DPolG Bereitschaftspolizei Göppingen) und seinen Mitarbeitern empfangen.

Im Anschluß an die dortige Nahrungsaufnahme setzten wir den Weg in südöstlicher Richtung entlang der Fils fort. Wir durchfuhren Süßen und Kuchen. Etwa 20 km vor der bayrischen Staatsgrenze in Amstetten fanden wir ein schattiges Plätzchen, was nach dem Bezwingen des Geissteiges mit langgezogener Steigung bei mittlerweile 35 Grad auch dringend notwendig war.

Überall auf den Wiesen waren die Landwirte mit dem Heumachen beschäftigt, Kinder vergnügten sich in den Freibädern.

Für uns ging es auf sehr guten asphaltierten Wegen durch schattige Wälder des Lonetals  in Richtung Günzburg, bekannt durch das LEGOLAND. Kurz vor Günzburg waren wir in Bayern und damit im letzten zu durchfahrenden Bundesland unserer Spendentour. In einer Kurve kurz vor Bubesheim wartete Edi Dosch ( Mitglied im Landesvorstand der DPolG Bayern ) und lotste uns zur Unterkunft:

Wir wurden sehr herzlich mit Kaltgetränken von Dominik Mürb (BBBank, Regionaldirektor Bayern ), Jacqueline ( Kreisvorsitzende Illertissen ),  Peter Saal ( Obmann Polizeiinspektion Neu-Ulm ) empfangen. Für die Abkühlung des Körpers konnten wir uns mit Eiskristallen abreiben ( sozusagen ein Eisbad / eine echte Wohltat ).

Zusammen mit Edi und seinen Mitstreitern sind wir zum Abendessen gefahren und fielen kaputt ins Bett.

Schaue die Fahrt auf Relive an! https://www.relive.cc/view/2479624323 an

Statistik: 114 km bei 600 hM

 

Etappe_16 Bad Bergzabern – Karlsruhe – Stuttgart

Wetter: sonnig, bis 31 Grad, leichter Wind aus Nordost

Verfasser: Ronny

Beim Start in Bad Bergzabern hatte die Sonne  die Luft bereits auf 25 Grad aufgeheizt.

Über den Tag stieg die Temperatur noch auf über 30 Grad, der leichte Wind brachte nicht wirklich Abkühlung.

Das Profil der Etappe kündigte drei knackige Anstiege an, die die Vorfreude nicht  gerade steigerten.

Bevor wir starteten, ließ es sich der stellvertretende Abteilungsführer nicht nehmen, uns persönlich zu verabschieden.

 

Wir radelten zu Beginn in Richtung Karlsruhe durch wundervolle Weinberge und genossen die Landschaft in vollen Zügen.

Karlsruhe war schnell erreicht, wo wir einen Termin mit der BBBANK Bank hatten.

Auf dem weg dorthin überquerten wir bei Wörth den Rhein,  der hier die natürliche Grenze zwischen Rheinland Pfalz und Baden Württemberg darstellt.

In Karlsruhe angekommen wurden wir von Michael Lutz,  Direktor öff. Dienst der BBBank in Empfang genommen und mit Getränken und Früchten versorgt.

Symbolisch wurde dem Team ein Spendenscheck überreicht, wofür wir uns mit einem Tourshirt revanchierten.

Weiter ging es dann in Richtung Stuttgart.

Bei der Halbzeitpause in Bretten stieß  Birgit Manghofer, Landesfrauenbeauftragte der DPOLG Bayern zu uns, sie wird uns bis zum Ende der Tour in Lenggries/Fall unterstützen.

Weiter ging die Fahrt in Richtung Stuttgart,  die Anstiege verlangten uns einiges ab und die Hitze tat ein übriges.

In Stuttgart angekommen wurden wir auf dem Schlossplatz vom Landesvorsitzenden der DPOLG Baden Württemberg, Ralf Kusterer und dem Kreisvorsitzenden von Calw, Uwe Grandel,  begrüßt.

Dem Team wurde ein Spendenscheck in Höhe von 2000 € zugunsten der Stiftung überreicht.

Danach eskortierten uns zwei Krämer der Motorradstaffel zur Landesgeschäftsstelle der DPOLG BaWü, wo wir unsere Fahrräder sicher unterstellen konnten.

Im Anschluss wurden wir in die Kaserne der Bereitschaftspolizei nach Böblingen chauffiert, wo wir vom Landesverband zum Abendessen eingeladen wurden.

Das Team bedankte sich auch hier mit einem Tourshirt.

Heute kamen wir insgesamt auf 124 kilometer und knapp 1200 Höhenmeter.

Schaue dir Fahrt am Morgen auf Relive an! https://www.relive.cc/view/2477167800

Morgen freuen wir uns auf Thorsten Grimm vom Landesverband Bayer, der uns bis Lenggries/Fall  verstärken wird.

Etappe_15 Kirkel / Homburg – Saarbrücken – Bad Bergzabern

Wetter: zunächst wolkig, mittags sonnig, bis 28 Grad, leichter Wind aus Nordost

Deutschland schwitzt !

Das gleiche gilt auch im Laufe des Vormittags für uns, als wir Kirkel in südöstlicher Richtung verlassen und nach 20 km in der Landeshauptstadt des Saarlands eintreffen.

Der Landesvorstand der saarländischen DPolG hatte in eine tolle Location im Grünen eingeladen, wo uns eine großzügige Spende zugesichert wurde. Da alle demokratischen Parteien des Landtages vom Landesvorstand angefragt worden waren, stehen noch Antworten zur abschließenden Spendenhöhe aus. Im Rahmen eines sehr netten Brunches tauschten wir uns mit den saarländischen KollegInnen aus. Liv agierte dann noch als Glücksfee bei einer DPolG -Tombola ( unter anderem wurden 3 Wochenendreisen nach Hamburg verlost ). Ausgesprochene Anerkennung an Sascha Alles und seine Mitglieder ! Die anwesenden und von unserer Aktion begeisterten Mitglieder füllten mit Spontanspenden unsere “Trinkflasche“.

Die anschließende Etappe durch eine wunderschöne Landschaft der Süd-Pfalz mit sehr ausgeprägten Steigungen verlangte uns dann alles ab.

Kurz vor Pirmasens hatten wir drei Stammfahrer ( Klaus, Ronny, Mücke ) und Maggie als Begleitfahrer die 2000 km -Marke geknackt.

Euphorisiert von dieser Tatsache fuhren wir weiterhin durch eine wunderschöne Landschaft ca. 5 km Luftlinie von der französischen Grenze entfernt in Richtung Südosten. Aufgrund der herrschenden Witterung wurde unterwegs noch ein Biergarten angesteuert, wo die Bedienung ( im echten Leben Rettungssanitäter ) eine Spontanspende von 50€ übergab.

Gemeinsam erreichten wir nach 125 km und 1510 hM unser heutiges Nachtlager in der Kaserne der Bundespolizei Bad Bergzabern.

Etappe_14 Mainz – Kirkel/Homburg

Wetter: sonnig, teilweise bewölkt, 25 Grad, leichter Wind

Verfasser: Ronny

Nach dem Ruhetag in Mainz machten wir uns um 08.00 Uhr auf den Weg in Richtung Homburg – Kirkel.

Auf dem Papier hatten wir eine etwas anspruchsvollere Etappe mit einigen Rampen  vor uns, die wir auch nicht umgehen konnten.

Die ersten beiden Anstiege erwiesen sich dann doch als nicht allzu anspruchsvoll, Liv und Leiste waren noch in der Form der Etappe Schwerin – Kiel und Öschi als Triathlet ist sowieso anderes gewohnt.

Wir befuhren eine wunderschöne Landschaft mitten durch die Weinberge von Rheinland Pfalz und konnten uns an der fantastischen Aussicht gar nicht sattsehen.

Fahrrad musste auch gefahren werden und wir erreichten unser Ziel für die grosse Pause,  den beschaulichen Ort Rockenhausen, zügig und ohne besondere Vorkommnisse durch die schönen Flusstäler entlang der Appel und der Alsenz.

Hier ließen wir uns im Eiscafe Messina nieder, wo wir unseren Augen kaum trauen konnten, als wir feststellten, dass die Kugel Eis hier noch unter einem Euro, nämlich nur 80 Cent kostet und das Eis superlecker schmeckte.

Der Inhaber des Cafés bemerkte natürlich, dass wir in einer besonderen Mission unterwegs waren und spendete nach einer kurzen Erklärung spontan in die Spendenflasche.

 

Der weitere verlauf der Etappe gestaltete sich reibungslos, auch das neue Betreuungsteam Gerry und Maggi leistete hervorragende Arbeit, als wenn die beide schon von Anfang an zusammen arbeiteten.

Als sich bei Leiste ein Bruch der rechten Pedale ankündigte, fuhren die beiden sofort nach Kaiserslautern, um dort ein neues Paar zu besorgen.

Wir passierten Kaiserslautern und Ramstein und kamen am Ende  durch Homburg/Saar, in dessen nähe sich Kirkel befindet.

Überrascht wurden wir bei unserer Ankunft in Kirkel von Marc Emde von der Jungen Polizei Saarland,  der zufällig den DPOLG Bus vor der Unterkunft sah und spontan unser Eintreffen abwartete.

Diese Etappe bescherte uns 134 km Distanz und 1300 Höhenmeter.

Beenden werden wir den Tag im zum Hotel zugehörigen griechischen Restaurant – ya mas.

Schaue dir Fahrt am Morgen auf Relive an! https://www.relive.cc/view/2471389477

Ruhetag in Mainz

Wetter: leicht bewölkt  bis 25 Grad ( gefühlt 30 Grad )

Heute ließen wir die Räder mal unbenutzt. Wir konnten ausschlafen, frühstücken und hatten um 09:00 h einen Termin am Infostand der DPolG Rheinland-Pfalz vor dem PP Mainz.

Dort empfingen uns Stefan Roth ( stv. Kreisvorsitzender DPolG ), Patrick Müller ( DPolG – Landesleitung ) sowie zwei Kolleginnen der DPolG Rheinland-Pfalz.

an ihrem Infostand mit Kaffee und Brezel. Unsere Spendenflasche wurde spontan mit Spenden bestückt. Wegen des heutigen “Brückentages“ ( gestern war Fronleichnam ) saß im PP Mainz nur eine Notbesatzung am Arbeitsplatz, dennoch gab es starkes Interesse und die Spendenflasche füllte sich sehr gut.

 

 

Im Anschluß an diese Spendensammlung lud uns der DPolG Landesverband Rheinland-Pfalz zu einem Mittagessen ein. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung ( Schlafen, Wäsche waschen, Shoppen usw.)

Heute hat Sascha aus Bremen die Tour verlassen. Großartige Leistung Sascha ! Reimi setzte sich mit Antje ins Auto und fuhr zum Flughafen, um den Urlaub auf Ibiza zu verbringen. Aus Hamburg reiste Gerry an, der Jens Oesterreich mitbrachte. Jens fährt mit uns bis ans Ziel. Heute Abend stoßen dann auch Liv und Jens wieder zu uns, die uns bis München begleiten.

Danke an alle Teamunterstützer !

 

Etappe_13 Remagen/Sinzig – Wiesbaden – Mainz

Wetter: wechselnde bewölkt, 28 Grad, leichter Wind aus Südost, gelegentliche Schauer.

Verfasser: Ronny

Bevor wir starteten, mussten wir die Entscheidung treffen, ob wir eine Etappe über 120 km mit Steigungen im Taunus oder über 150 km entlang des Rheins in Angriffe nehmen wollten.

Einstimmig entschieden wir uns für den Rhein, weil Mücke Teile der Etappe kannte und wir aufgrund der zu erwartenden Temperaturen  nicht einschätzen konnten, wie wir mit den Bergen zurechtkommen würden.

Wir verließen die gemütliche Unterkunft „Tappes Hofgarten“ in Sinzig pünktlich nach einem herzlichen Abschied von den Gastgebern. Hier haben wir uns alle sehr wohl gefühlt.

Wir kamen gut voran, obwohl wir die ganze Zeit strom- und damit bergauf fuhren.

In der Nähe von St. Goar hatten Maggi und Reimi ein schönes Lokal  mit Terrasse direkt am Fluss gefunden, wo wir unsere lange Pause machten.

 

Bei Koblenz machten wir Station am Deutschen Eck und passierten auch die Loreley, markante Punkte, die wir bei der Etappe durch den Taunus wohl verpasst hätten.

 

An der Fähre von Ingelheim nach Oestrich-Winkel wurden wir von Jenny, Manu und Jasmin von der dbb-Jugend in Empfang genommen, die uns auf ihren Rädern die letzten 30 km nach Wiesbaden begleiteten.

Auf der anderen Rheinseite erwischte uns jedoch eine massive Gewitterzelle,  die uns zu einer unfreiwilligen Pause zwang. Hier kam wieder die zuverlässige Regenkleidung von Gore zum Einsatz, die uns im nachlassenden Regen  trocken hielt.

 

In Wiesbaden wurden wir vom Landesvorsitzenden der DPOLG Hessen,  Engelbert Mesareck und Siegfried Henning empfangen.

Sie übergaben dem Team ein volles Sparschwein für die Stiftung der DPOLG.

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Und auch die dbb Jugend ließ es sich nicht nehmen, in die mitgeführte Spendenflasche einen Beitrag zu leisten.

An unserer Unterkunft in Mainz wurde das Team von Reimis Frau Antje empfangen, die ebenfalls eine persönliche Spende in die Flasche leistete.

Morgen werden wir einen Ruhetag in Mainz einlegen und mit der DPolG Mainz einen Termin wahrnehmen.

Damit endet die zweite Woche der Spendenfahrt.

Wir haben mit den heutigen 156 Kilometern insgesamt 1791 km zurückgelegt und werden morgen hauptsächlich regenerieren.

Leider müssen wir uns von Reimi und Sascha verabschieden, wir freuen uns aber auf Liv, Leiste, Gerry und Oeschi.

@ Reimi: vielen Dank für deine Unterstützung, manchmal bemerkten wir gar nicht, dass du uns im Objektiv hattest

@ Sascha: Châpeau vor dieser Leistung,  die meiste Zeit  vorneweg und alle Schmerzen klaglos hingenommen.

Es hat uns mit euch beiden sehr viel Spaß gemacht.

 

Etappe_12 Bochum – Düsseldorf – Remagen/Sinzig

Wetter: sonnig und warm bis 28 Grad, örtlich Regen möglich, leichter Wind aus Südost

Der Wecker klingelt wie jeden Morgen um 06.00 h. Du spürst die Muskeln, könntest dich noch mal im Bett umdrehen – aber dann kommt wieder Freude auf, daß wir wieder für die nächsten Stunden aufs Rad dürfen.

Wir verlassen Bochum in südwestlicher Richtung und erreichen nach wenigen Kilometern Essen. Wir dürfen ein Stück des Ruhrradweges ( sehr empfehlenswert ) fahren und kommen nach Ratingen. Zwischenstopp heute ist vereinbart in der Landeshauptstadt von NRW, Düsseldorf am Rhein. Dank der Navi – App Komoot schaffen wir es, ohne den Rheinradweg zu benutzen am Burgplatz im Bereich der Altstadt anzukommen, wo uns überraschte Kollegen erwarteten, denen wir uns aus dem “Hinterhalt“ näherten.

Wir wurden begrüßt vom Düsseldorfer Polizeipräsidenten Norbert Wesseler, bei dem wir uns für die persönliche Spende bedanken. Von der DPolG waren anwesend:         Max Stahl ( stv. Kreisvorsitzender ), Björn Tuschen vom DPolG Vorstand NRW, Wolfgang Orscheschek ( stv. Landesvorsitzender der DPolG / Regionalbeauftragter der Stiftung ), Petra Reichling ( Kreisvorsitzende der DPolG Düsseldorf ), die uns eine Spende in Höhe von 100 € übergab. Der Landesverband NRW hat außerdem die Übernachtungskosten in Bochum übernommen. Wir wurden unter anderem von Natasa ( Geschäftsstellenvertreterin der Debeka ) mit Kaltgetränken versorgt und die Kollegen  „Marina“ und „Freddy“ als Fahrradstaffel standen den Anwesenden für Fragen zu polizeilichen Arbeit in Düsseldorf zur Verfügung. Das Spendenteam bedankt sich bei allen genannten Personen für den netten Empfang in netter Atmosphäre.

Besondere Dank gilt der Spontanspende von Angela Pruzina, die uns 50 € spendete.

In südöstlicher Richtung östlich an Neuss vorbei weiter nach Dormagen fand das Team des Begleitfahrzeugs in Fühlingen einen sensationellen Bäcker. Die absolut fähige Verkäuferin dort servierte uns 6 nicht unbedingt gut riechenden Kunden ( zumindest vier davon 😉 ) Kuchen und Kaffee und verkaufte nebenbei noch Brötchen und Brot an die geduldigen Kunden. Vor dem Laden stand ein Radwanderer aus dem Elsass mit einem edlen Reiserad, der vollgepackt auf dem Weg zur Mündung des Rheins in den Niederlanden war. Fahrrad ( 17 kg ), Mensch ( 60 kg ), Gepäck ( 33 kg ). Der Mann hat heute die 1000 km – Marke geknackt. Hut Ab ! Auch das sind die netten Begegnungen solch einer Tour.ö

Für uns ging es nach der Stärkung weiter Richtung Köln / Bonn.

In Bonn konnten wir endlich den Super – Rhein – Radweg, die sog. EuroVelo-Route EV 15 nehmen. Ein entspanntes Fahrgefühl im Gegensatz zu den Strecken durch die Städte und entlang von Bundesstraßen. Übrigens: entlang solcher Flussradwege gibt es kaum bis moderate Steigungen. Vorbei am historischen „Wasserturm“ ( 30 Jahre Deutsche Einheit lässt grüßen )

genossen wir die Strecke mit fantastischen Panoramen, wie zum Beispiel  den  Petersberg in Königswinter, der zumindest den „älteren Lesern“ noch als das Gästehaus der ( alten ) Bundesrepublik Deutschland bekannt sein dürfte.

Zum Beweis, dass wir tatsächlich Rad fahren:

es gibt noch viele solcher schönen Aufnahmen, die euch sicherlich jeder Tourteilnehmer irgendwann mal als Fotobuch zeigt.

Obwohl wir zweimal schwarze Gewitterwände vor uns hatten und für unsere Region Unwetterwarnungen ausgegeben worden waren, erreichten wir nach 146 km bei 710 hM und einer Fahrtzeit von 08:58 Std. Sinzig in der Nähe der ( nicht vorhandenen ) berühmten „Brücke von Remagen“, dessen zwei Türme am Rheinufer als Mahnmal und Museum dienen.

Begeistert von unserer Rheinland-Pfälzischen Unterkunft  Tappe’s Hofgarten ( unbedingt googeln ) sacken wir jetzt nach 2 Kaltgetränken und ‚ner Dusche ins Bett. Auch hier ist morgen Fronleichnam, Frühstück gibt es um 07:30 h.

Schaue dir 12.Etappe Bochum- Düsseldorf- Köln – Sinzig auf Relive an! https://www.relive.cc/view/p95219936

Etappe_11 Bad Salzuflen – Bochum

Wetter: Sonnig, meist wolkenlos mit bis zu 30 Grad, abends kurze Schauer

Technische Daten : 143 km, Anstieg: 570 m, Gefälle: 570 m, gefahrene Zeit: 7 h 45 min.

Verfasser: Ronny

Nach dem leckeren Frühstück in Bad  Salzuflen starteten wir gegen 08.30 h in Richtung Bochum.

Im Gegensatz zu gestern, wo wir im wahrsten Sinne des Wortes über den Deister gingen, waren heute keine nennenswerten Steigungen zu erwarten.

Ebensowenig standen keine offiziellen Termine auf dem Programm,  so dass wir ohne Zeitdruck auf die Etappe gehen konnten.

Somit rollten wir zunächst in Richtung Bielefeld,  das zügig von uns erreicht wurde. Hier stellten wir jedoch ziemlich schnell fest, dass der Stadtverkehr doch ziemlich viel Zeit  in Anspruch nehmen kann, vor allem, wenn man gut 140 km noch vor sich hat.

Der landschaftliche ostwestfälische Charme wurde dann mit dem passieren von Gütersloh, Rheda-Wiedenbrück, Beckum,  Hamm, Lünen allmählich vom Stadtbild des Ruhrgebiets geprägt und später von Dortmund und Bochum  vervollständigt.

Wir hatten den Vorteil,  auf den ausschließlich asphaltierten Wegen entlang der Bundes- und Landstraßen entsprechend zügig voran zu kommen, mir persönlich fehlte allerdings hier die landschaftliche Schönheit,  wie wir sie z. B. in der ersten Woche in den neuen Bundesländern hatten, wo wir völlig auf uns alleine gestellt zwischen endlos weiten Feldern fuhren  und stundenlang niemanden trafen, hier uns allerdings auf Betonplatten- oder Kopfsteinpflasterwegen abmühen mussten.

Einen von uns allen als sehr schön empfundenen Abschnitt der heutigen Etappe war die Strecke zwischen Heesen und Werne entlang der Lippe und dem Datteln-Hamm-Kanal, lange Geradeausstrecken mit Blick aufs Wasser und vorbeikommenden Flussschiffen.

Unsere grosse Pause  machten wir in Beckum in einer Konditorei bei Kaffee und Kuchen. In Beckum angekommen stoppten wir zur Orientierung an einem Wanderwege.  Hier sprach uns ein älterer Herr im Elektrorollstuhl an, der uns mitteilte, früher selber leidenschaftlicher Radfahrer gewesen zu sein. Nachdem ich ihm erklärt hatte, auf welcher Mission wir unterwegs sind, leistete er spontan eine Geldspende in die von Klaus mitgeführte Spendenflasche.

Aufgrund der durchgehend hohen Temperaturen war der Getränkeverbrauch entsprechend hoch und wir waren regelmässig auf das Begleitfahrzeug und den dortigen Nachschub angewiesen. Und auch heute gelang es Maggi und Reimi, zuverlässig zur Stelle zu sein, um uns mit Nachschub zu versorgen, so dass wir nicht leiden mussten.

Das Highlight war eine  Tüte mit frischem Waffelbruch aus einer am Wegesrand liegenden Bäckerei, die Reimi für einen  Euro erstand  und uns umgehend servierte – immer für eine Überraschung gut, die beiden.

Die restlichen Kilometer über Dortmund bis nach Bochum legten wir ebenso problemlos zurück wie die vorigen.

Nach dem Einchecken im Hotel  Ostmeier begaben wir uns noch in das so genannte Bermudadreieck, wohl dem Kiez Bochums, mit vielen Restaurants und Kneipen. Alt wurden wir aber nicht, die Anstrengungen des langen Tages machten sich bemerkbar, und den Absacker tranken wir schließlich an der Hotelbar.

Da wir nun bereits mehr als die Hälfte der geplanten 2500 km bewältigt und auch mehr als die Hälfte der Etappen bewältigt haben, kann man durchaus eine Zwischenbilanz ziehen.

Wir haben in den zurückliegenden Tagen soviel erlebt, dass mir persönlich der Start in Dresden und die ersten Etappen so so weit zurück liegend erscheinen.

Wir haben viele Eindrücke  gesammelt und so viele Menschen kennen gelernt.  Fahrer sind dazu gekommen und haben uns unterstützt, sind wieder abgereist und werden zum Teil erneut dazu stoßen.

Viele Menschen haben uns auf unserem Weg in vielfältiger Hinsicht unterstützt, jeder auf seine Art und Weise, aber alle haben ausnahmslos positive Eindrücke bei uns hinterlassen und uns zusätzlich motiviert.

Bislang wurden wir – abgesehen von einem Platten – von technischen Defekten verschont. Unsere körperlichen Blessuren haben wir weitestgehend im Griff. Wir sind gesund und sind aller voll motiviert.

Das gibt uns Zuversicht für die beiden anspruchsvollen Etappen über Düsseldorf nach Sinzig und übermorgen weiter über Wiesbaden nach Mainz.

 

Etappe_10 Steimbke – Hannover – Bad Salzuflen

Wetter: Sonnig, 18 25 Grad, leichter Südostwind

Zusammen mit Dirk Hallmann ( Regionalbeauftragter Nord der DPolG – Stiftung, Vorsitzender des Sozialfonds der Polizei e.V. Niedersachsen ) machen wir uns um 08.30 h auf die Teiletappe nach Hannover. Es ist bereits beim Start gefühlt wärmer als angesagt. Über Neustadt am Rübenberge und Garbsen erreichen wird Dank Dirks Ortskenntnissen bei gleichzeitiger Erklärung der Region Hannover auf einem Teil der Niedersächsischen Mühlenstrasse pünktlich das Büro der Landesvertretung der DPolG. Zu unserer großen Überraschung trafen wir auf Paul, der ja in Bremen verletzungsbedingt ausgestiegen ist in Begleitung seiner Eltern. Pauls Mama überraschte uns mit Frankfurter Kranz ( dazu später mehr ).

Alex Zimbehl ( Landesvorsitzender DPolG Niedersachsen ) nahm uns mit 2 Mitgliedern der Jungen Polizei in Empfang.

In den repräsentativen Räumen der DPolG – Geschäftsstelle nahmen wir ein zweites Frühstück ein. Der Sozialfonds der Polizei e.V. Niedersachsen hat unserer Spendentour 2500 € als Spende zugesagt !

An dieser Stelle sagen wir allen bisherigen Spendern ( wobei uns die Zahl der Spontanspender überrascht ) schon mal herzlichen Dank ! Wir sind begeistert !

Nach kurzem Fotoshooting mit Dirk Hallmann

machten wir uns in südwestlicher Richtung über Everloh auf den Weg zur heutigen “Bergankunft“ in Bad Salzuflen, wo bestimmt schon der/die ein oder andere einen Kuraufenthalt genießen konnte.

Exkurs: am Freitag ist in Hamburg unser 52 jährige Zollkollege ( jahrelanger Ermittler in der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Zoll und Polizei ) bei einem Fahrradunfall tödlich verunglückt ( medial nachlesbar ). Aus diesem Anlass hielten wir in Hannover eine Gedenkminute für Holger ab. Du bleibst uns immer in Erinnerung !

Die anschließende Weiterfahrt ging auch hier auf niedersäsischem Gebiet über die Niedersächsische Mühlenstrasse weiter. Es wurde langsam hügeliger, der Deister warf seine Schatten voraus.

Auf Nordrhein – westfälischem Gebiet ging die Strecke über den Werre- und Weserradweg mit den Städten / Ortschaften Eisbergen, Erder, Vlotho über immer heftigere Hügel. Gut, dass wir den Frankfurter Kranz von Paules Mama dabei hatten und uns unterwegs vernünftig stärken konnten. Zudem hatte unser hervorragend agierendes Begleitfahrzeugteam mit Reimi und Maggi noch Kaffe besorgt. Super !!!

Die Etappe endete schließlich nach vielen Auf und Abs mit einer Nettofahrzeit von 7 Std. 20 Min. mit 153 km bei 837 hM.

Gute Nacht aus der Kurstätte 😴😴😴

Etappe_09 Ahlerstedt – Bremen – Steimbke

Wetter: leicht bewölkt, 15 – 23 Grad, leichter Wind aus Südost.

Verfasser: Ronny

Wir starteten bei strahlend blauem Himmel,  der sich bis zum Ende der Etappe vermehrt bewölkte,  es blieb aber trocken und die Temperaturen im erträglichen Bereich.

Es schien, als sollten wir für die gestrige Wetterlagen entschädigt werden.

Wir kamen zumeist unter Führung von Sascha gut voran, der als Bremer heute sozusagen ein Heimspiel hatte, und erreichten zügig die Stadtgrenze Bremens,  wo wir vom stellvertretenden DPolG Landesvorsitzenden Andre Gudel und Bianca, Jana und Theresa von der jungen Polizei der DPolG Bremen empfangen wurden.

Gemeinsam fuhren wir dann die restlichen Kilometer in die Bremer Innenstadt, wo uns fast der komplette Landesvorstand mit dem Vorsitzenden Jürn Schulze erwartete.

Ebenfalls anwesend war der CDU – Spitzenkandidat der kürzlich abgehaltenen Bürgerschaftswahl in Bremen, Carsten Meyer – Heder.

Auf dem Marktplatz informierten sich viele interessierte Bürger über unsere Aktion und spendeten spontan in Klaus‘ mitgeführte Spendenflasche.

Unter anderem ging auch eine Spende meiner Frau Stefanie ein , die mich gebeten hatte,  in ihrer Heimatstatdt eine Spende in ihrem Namen zu leisten.

Eine Reporterin des Weserkuriers interviewte vor Ort Klaus und Andre und machte Fotos vom Team.

Anschliessend lud uns die DPOLG Bremen in das Restaurant des ehemaligen Segelschiffes Alexander von Humboldt ein.

Hier nahmen wir nur einen kleinen Imbiss zu uns, da wir den Großteil  der Strecke nach Steimbke ja noch vor uns hatten.

Zum Bedauern aller fasste Paule den Entschluss,  aus der Tour auszusteigen,  seine Knieprobleme ließen sich nicht in den Griff bekommen und auch die vorübergehende Behandlung in Hamburg brachte letztendlich keine Besserung.

Auch wenn er selber nicht mehr mitfahren kann,  was ihn sicherlich am meisten ärgert, bleibt Paule weiterhin Mitglied des Teams und wird auf jeder der kommenden Etappen bis ins Ziel dabei sein.

Andre Gudel ließ es sich nicht nehmen, uns bis zur Landesgrenze nach Niedersachsen zu begleiten und verabschiedete sich dann vom reduzierten Team.

Mit zwei Erfrischungspausen legten wir dann die restliche Strecke ohne besondere Vorkommnisse zurück und erreichten nach insgesamt 134 km gegen 18.15 h Steimbke im Landkreis Nienburg.

Hier wartete bereits der Bürgermeister der Samtgemeinde Steimbke, Knut Hallmann zusammen mit seinem Bruder Dirk auf uns.

Nach einer Dusche und kurzen Erholung ging es zum gemeinsamen Abendessen in das Lokal „Waldbad“, idyllisch etwas außerhalb  des Ortes am Waldrand mit einem angrenzenden Naturbad gelegen.

Auf der morgigen Etappe über Hannover nach Bad Salzuflen wird uns Dirk Hallmann bis zur DPOLG Geschäftsstelle in Hannover begleiten.